Das Janimare Inhaltsstofflexikon
Konjakwurzelextrakt
- INCI
- AMORPHOPHALLUS KONJAC ROOT EXTRACT
- Herkunft
- PflanzlichWurzeln von Amorphophallus konjac (Aronstabgewächse)
- Aufgaben
- FilmbildendFeuchthaltend
- Im Sortiment
- Enthalten in 1 Janimare-Produkt
- Geprüft am
- 4.10.2026
Auf einen Blick
Ein Pflanzenextrakt aus den Wurzeln der Konjakpflanze. In Kosmetik bildet er laut CosIng einen Film auf der Haut und hält Feuchtigkeit im Produkt.
Ausführlich
Ausgangsmaterial sind die Wurzeln von Amorphophallus konjac, einer Pflanze aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). CosIng führt den Extrakt unter der CAS-Nummer 37220-17-0. Welches Auszugsmittel verwendet wird und wie konzentriert der Extrakt ist, legt die INCI-Bezeichnung nicht fest; das unterscheidet sich je nach Rohstoff.
CosIng nennt zwei Aufgaben. Als Filmbildner legt sich der Extrakt beim Auftragen als zusammenhängende, dünne Schicht auf Haut oder Haar. Das kann die Oberfläche glatter wirken lassen und beeinflusst, wie sich ein Produkt nach dem Auftragen anfühlt. Als Feuchthaltemittel bindet er Wasser in der Rezeptur, damit ein Gel oder eine Creme während der Anwendung nicht austrocknet.
Beide Funktionen betreffen vor allem die Textur: Der Extrakt gehört zu den Rohstoffen, die einer Rezeptur Halt und ein geschmeidiges Auftragegefühl geben.


Andere Bezeichnungen
Konjak-Extrakt · Teufelszunge
Gut zu wissen
Im Deutschen ist die Pflanze auch als Teufelszunge bekannt. Die Biodiversitätsdatenbank GBIF verzeichnet die Art für das südliche Zentralchina und als eingeführt unter anderem in Korea, Thailand, Vietnam und auf den Philippinen.
Gut einzuordnen
Die Angaben zu diesen Aufgaben stammen aus der EU-Datenbank CosIng. Sie beschreiben, wofür ein Stoff in einer Rezeptur eingesetzt wird. Ein Wirkungsnachweis oder ein medizinisches oder desinfizierendes Versprechen für ein fertiges Produkt sind sie nicht – dafür zählen Konzentration und die gesamte Rezeptur.
Verwandte Inhaltsstoffe
Mit derselben Aufgabe in der Rezeptur:
Im Sortiment
In diesen Produkten enthalten
Zuordnung anhand der vollständigen INCI-Liste. Maßgeblich ist die aktuelle Deklaration auf der Verpackung; Rezepturen können sich ändern.

