Das Janimare Inhaltsstofflexikon
Ferulasäure
- INCI
- FERULIC ACID
- Herkunft
- Unterschiedlich möglichKommt laut PubChem als Pflanzenstoff vor und wird zum Beispiel aus Reiskleie-Pech gewonnen oder aus Vanillin hergestellt; der INCI-Name legt das nicht fest.
- Aufgaben
- AntimikrobiellAntioxidans
- Im Sortiment
- Enthalten in 1 Janimare-Produkt
- Geprüft am
- 4.10.2026
Auf einen Blick
Eine in Pflanzen vorkommende Hydroxyzimtsäure. CosIng führt sie als antimikrobiell und als Antioxidans.
Ausführlich
Ferulasäure ist laut PubChem eine Zimtsäure, die an Position 3 eine Methoxy- und an Position 4 eine Hydroxygruppe trägt (chemisch 4-Hydroxy-3-methoxyzimtsäure). Ferulasäure kommt als Pflanzenstoff vor. Für die Herstellung nennt PubChem unter anderem die Umsetzung von Vanillin mit Malonsäure sowie die Gewinnung aus Reiskleie-Pech, einem Nebenprodukt der Reiskleieölproduktion. CosIng führt die CAS-Nummer 1135-24-6 und die EG-Nummer 214-490-0.
CosIng führt zwei Funktionen. Als Antioxidans schützt Ferulasäure das Produkt selbst vor Reaktionen mit Sauerstoff, etwa vor dem Ranzigwerden. Als antimikrobielle Funktion hemmt oder verlangsamt sie das Wachstum von Mikroorganismen.


Andere Bezeichnungen
4-Hydroxy-3-methoxyzimtsäure
Gut zu wissen
Der Name der Ferulasäure leitet sich von der Pflanzengattung Ferula ab, in der Wikipedia den Riesenfenchel (Ferula communis) nennt.
Gut einzuordnen
Die Angaben zu diesen Aufgaben stammen aus der EU-Datenbank CosIng. Sie beschreiben, wofür ein Stoff in einer Rezeptur eingesetzt wird. Ein Wirkungsnachweis oder ein medizinisches oder desinfizierendes Versprechen für ein fertiges Produkt sind sie nicht – dafür zählen Konzentration und die gesamte Rezeptur.
Verwandte Inhaltsstoffe
Mit derselben Aufgabe in der Rezeptur:
Im Sortiment
In diesen Produkten enthalten
Zuordnung anhand der vollständigen INCI-Liste. Maßgeblich ist die aktuelle Deklaration auf der Verpackung; Rezepturen können sich ändern.

