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JANIMARE
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Das Janimare Inhaltsstofflexikon

Guaiazulen

INCI
GUAIAZULENE
Herkunft
Unterschiedlich möglichKommt laut PubChem in Pflanzen vor; der INCI-Name legt nicht fest, ob der Rohstoff aus ätherischen Ölen gewonnen oder hergestellt wird.
Aufgaben
AntimikrobiellParfümierend
Im Sortiment
Enthalten in 6 Janimare-Produkten
Geprüft am
4.10.2026

Auf einen Blick

Ein blauer Kohlenwasserstoff, Abkömmling des Azulens. CosIng führt ihn als antimikrobiell und als Duftstoff.

Ausführlich

Guaiazulen heißt chemisch 7-Isopropyl-1,4-dimethylazulen. PubChem ordnet es als Sesquiterpen ein, das sich vom Grundgerüst Guaian ableitet. Der Grundkörper Azulen besteht aus einem Siebenring und einem Fünfring und kommt laut PubChem als flüchtiger Ölbestandteil und Pflanzenstoff vor; Guaiazulen wurde in Arten wie Artemisia thuscula und Magnolia officinalis nachgewiesen.

CosIng nennt zwei Funktionen: „antimikrobiell“ und „parfümierend“. Antimikrobiell heißt, dass der Stoff das Wachstum von Mikroorganismen hemmt oder verlangsamt; als Parfümstoff prägt er den Geruch einer Rezeptur mit. Laut CosIng betrifft die antimikrobielle Funktion die Rezeptur selbst.

Andere Bezeichnungen

Azulen

Gut zu wissen

Guaiazulen kommt in manchen ätherischen Ölen vor, vor allem im Guajakholzöl und im Kamillenöl, die auch als technische Quellen dienen.

Gut einzuordnen

Die Angaben zu diesen Aufgaben stammen aus der EU-Datenbank CosIng. Sie beschreiben, wofür ein Stoff in einer Rezeptur eingesetzt wird. Ein Wirkungsnachweis oder ein medizinisches oder desinfizierendes Versprechen für ein fertiges Produkt sind sie nicht – dafür zählen Konzentration und die gesamte Rezeptur.

Verwandte Inhaltsstoffe

Mit derselben Aufgabe in der Rezeptur:

Im Sortiment

In diesen Produkten enthalten

Zuordnung anhand der vollständigen INCI-Liste. Maßgeblich ist die aktuelle Deklaration auf der Verpackung; Rezepturen können sich ändern.