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JANIMARE
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Das Janimare Inhaltsstofflexikon

Zinkstearat

INCI
ZINC STEARATE
Herkunft
Synthetischlaut PubChem aus Stearinsäure und einem Zinksalz hergestellt
Aufgaben
RieselhilfeFärbendViskositätsregelndGleitverhalten verbessernd
Im Sortiment
Enthalten in 5 Janimare-Produkten
Geprüft am
4.10.2026

Auf einen Blick

Zinksalz der Stearinsäure, eine sogenannte Zinkseife. CosIng führt es als rieselfördernd, färbend, viskositätsregelnd und gleitverbessernd.

Ausführlich

Zinkstearat ist laut CosIng das Zinksalz der Stearinsäure (Zinkdioctadecanoat, CAS 557-05-1). PubChem nennt als Herstellung die Umsetzung von Stearinsäure mit einer Lauge zu Natriumstearat und das Ausfällen des unlöslichen Zinkstearats mit einer Zinksalzlösung, etwa Zinksulfat; danach wird es gewaschen, getrocknet und gemahlen.

CosIng führt vier Funktionen: rieselfördernd, färbend, viskositätsregelnd und gleitverbessernd. Als Rieselhilfe verhindert der Stoff, dass feste Teilchen verklumpen; als Gleitverbesserer verbessert er das Fließ- und Gleitverhalten anderer Bestandteile ohne chemische Reaktion mit ihnen. Als Viskositätsregler verändert er die Zähflüssigkeit des Produkts, als Farbstoff gibt er Farbe.

Andere Bezeichnungen

Zinkseife

Gut zu wissen

Zinkstearat zählt chemisch zu den „Zinkseifen“: Seifen im formalen Sinn sind Metallsalze von Fettsäuren, hier der Stearinsäure.

Gut einzuordnen

Die Angaben zu diesen Aufgaben stammen aus der EU-Datenbank CosIng. Sie beschreiben, wofür ein Stoff in einer Rezeptur eingesetzt wird. Ein Wirkungsnachweis oder ein medizinisches oder desinfizierendes Versprechen für ein fertiges Produkt sind sie nicht – dafür zählen Konzentration und die gesamte Rezeptur.

Verwandte Inhaltsstoffe

Mit derselben Aufgabe in der Rezeptur:

Im Sortiment

In diesen Produkten enthalten

Zuordnung anhand der vollständigen INCI-Liste. Maßgeblich ist die aktuelle Deklaration auf der Verpackung; Rezepturen können sich ändern.