Das Janimare Inhaltsstofflexikon
Äpfelsäure
- INCI
- MALIC ACID
- Herkunft
- Unterschiedlich möglichtechnisch durch Hydratisierung von Malein- oder Fumarsäure, durch Fermentation aus Zuckern (L-Form) oder durch Synthese aus Benzol
- Aufgaben
- Puffernd
- Im Sortiment
- Enthalten in 1 Janimare-Produkt
- Geprüft am
- 4.10.2026
Auf einen Blick
Zweibasige Hydroxycarbonsäure, die in vielen Früchten vorkommt und den sauren Geschmack mitprägt. CosIng führt sie als puffernd.
Ausführlich
Äpfelsäure ist chemisch 2-Hydroxybutandisäure (C4H6O5), eine Dicarbonsäure mit einer Hydroxygruppe. CosIng führt den Stoff in der (2S)-Form unter der CAS-Nummer 97-67-6 und der EG-Nummer 202-601-5; PubChem beschreibt diese Nummer als (S)-Äpfelsäure, das Spiegelbild der (R)-Form.
Technisch entsteht Äpfelsäure laut PubChem entweder durch Hydratisierung von Maleinsäure oder Fumarsäure mit geeigneten Katalysatoren oder, für die L-Form, durch Fermentation aus Zuckern mit Mikroorganismen. Auch eine Synthese über die katalytische Oxidation von Benzol zu Maleinsäure ist beschrieben.
CosIng nennt eine einzige Funktion: Als puffernder Stoff stellt Äpfelsäure den gewünschten pH-Wert der Rezeptur ein oder hält ihn stabil.


Andere Bezeichnungen
Äpfelsäure · 2-Hydroxybutandisäure
Gut zu wissen
Äpfelsäure wird von allen Lebewesen gebildet und trägt zum sauren Geschmack von Früchten bei. In der Natur kommt nur die L-Form vor; sie ist auch ein Zwischenprodukt im Citratzyklus des Stoffwechsels.
Gut einzuordnen
Die Angaben zu diesen Aufgaben stammen aus der EU-Datenbank CosIng. Sie beschreiben, wofür ein Stoff in einer Rezeptur eingesetzt wird. Ein Wirkungsnachweis oder ein medizinisches oder desinfizierendes Versprechen für ein fertiges Produkt sind sie nicht – dafür zählen Konzentration und die gesamte Rezeptur.
Verwandte Inhaltsstoffe
Mit derselben Aufgabe in der Rezeptur:
Im Sortiment
In diesen Produkten enthalten
Zuordnung anhand der vollständigen INCI-Liste. Maßgeblich ist die aktuelle Deklaration auf der Verpackung; Rezepturen können sich ändern.

